Audi Uhren & Armband

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Ihre Zeit ist wertvoll - Audi Uhren und Chronographen machen sie noch wertvoller

Faszination rund um die Uhr. Ob für sie oder ihn, flach oder gewölbt, nachtschwarz oder weiß, Tag oder Nacht - mit den Uhren und Chronopraphen von Audi vergeht die Zeit einfach schöner. Ruhig einfach mal die Zeit vergessen und die besonderen Momente im Leben genießen. Man muss nicht immer auf die Uhr schauen, aber wenn man es tut, sollte auch das ein Vergnügen sein.

Nachhaltig ticken
Automatikuhren nutzen die Bewegungsenergie am Handgelenk. Durch die Drehung des Rotors im Uhrwerk wird eine Feder aufgezogen, die die Energie für das Räderwerk zur Verfügung stellt. Die Gangreserve beträgt ungefähr 45 Stunden. Eine Batterie ist daher nicht notwendig. Sich Zeit nehmen. Ein purer Luxus. Im Zeitalter von Handys, die uns die Zeit anzeigen, sind Uhren und Chronographen wieder mehr geworden als reine Gebrauchsartikel. Sie sorgen dafür, dass wir einen Augenblick innehalten. In der Audi Kollektion im Shop des Audi Zentrum Dresden finden Sie Automatikuhren mit Gangreserve, Taucheruhren, Chronographen und Dreizeigeruhren. Ob weiß, schwarz oder grau, mit einer Audi Uhr oder einem Chronographen hinterlassen Sie einen bleibenden Eindruck.

Ein Reise in die Vergangenheit und Entstehungsgeschichte der Uhren

Prähistorisches Zeitalter

Seit vorhistorischer Zeit versucht der Mensch durch Beobachtung der Himmelsgestirne, Sonne und Mond die Jahreszeiten und damit den Wetterverlauf besser einzuschätzen. Im alten Ägypten wurde der Ägyptische Kalender entwickelt. Mit zunehmendem Handel war eine genauere Form der Zeiterfassung notwendig. Mit Hilfe der Sonnenuhr wurde vermutlich ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. der Tag in mehrere Zeiteinheiten aufgeteilt und ermöglichte so Verabredungen zu einem vorbestimmten Zeitpunkt.

Antike
Seit dem 14 Jahrhundert. v. Chr. wurden in Ägypten neben Sonnen- auch die etwas ungenaueren Wasseruhren verwendet. Letztere hatten allerdings den Vorteil, dass sie tageslichtunabhängig waren. Durch immer weitere Verbesserungen gelang es schließlich im 2. Jhd. v. Chr. eine relativ genaue Wasseruhr mit Zifferblatt und Zeiger herzustellen. Im antiken Griechenland wurden diese Uhren zur Begrenzung der Redezeit vor Gericht eingesetzt. Die Redewendung “Die Zeit ist abgelaufen” lässt sich auf diese Form der Zeitbegrenzung zurückführen. Der Zeitbegriff Chronos für die Aneinanderreihung gleich langer Perioden stammt auch aus dem antiken Griechenland.

Mittelalter
Neben der Sonnen- und Wasseruhren etablierte sich ab 900 n. Chr. in Europa auch die Kerzenuhr. Kerzen mit definierten Formen und Größen brannten in einer bestimmten – und bekannten – Zeitdauer ab. Diese Uhren konnten nicht nur unabhängig vom Tageslicht genutzt werden, sondern waren auch einfach im Umgang und verfügbar. Mönche verwendeten zum Teil auch Kerzen mit eingegossenen Metallkugeln. Beim Abbrennen der Kerze lösten sich die Kugeln und fielen nach Ablauf einer definierten Zeiteinheit in einen Behälter aus Metall. Das akustische Signal konnte so zum Beispiel das Erreichen einer vollen Stunde anzeigen. Neben den Kerzen wurden aber auch Öllampen, langsam abbrennende Zündschnüre, spezielle Früchte oder (speziell in China) auch Räucherstäbchen verwendet

Ab wann genau die mechanische Uhr verwendet wird, ist nicht bekannt. Der Begriff Uhrmacher zumindest wurde zum ersten Mal 1269 auf einer Bierrechnung für das Kloster Beaulieu erwähnt. Es lässt sich nur vermuten, dass die erste (Zahn-)Räderuhr bereits im frühen Hochmittelalter konstruiert wurde. Die erste urkundliche Erwähnung einer mechanischen Uhr datiert auf das Jahr 1335 und bezieht sich auf ein Gerät in der Kapelle des Palastes der Visconti in Mailand. Diese mechanischen Uhren wurden stetig weiterentwickelt, so erfand Heinrich Arnold 1427 die Uhrfeder. Bei diesen ersten mechanischen Uhren handelte es sich um große Instrumente, welche zunächst in einigen Klöstern und großen Kirchen angebracht wurden. Ihrem Zweck nach sollten sie vor allem dem Klerus die Zeit für die 7 Tagesgebete (Horen) läuten. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts gab es auch in den meisten großen europäischen Städten eine Räderuhr. Ihre schnelle Verbreitung lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass eine solche Uhr ein Symbol für den Reichtum der jeweiligen Stadt war. 

Die zuverlässige und weitaus billigere Sanduhr blieb noch im 14. Jahrhundert eine ernstzunehmende Konkurrenz. Ihre weite Verbreitung hing mit dem vielfältigen Einsatzbereich zusammen, denn sie wurde nicht nur in Kirchen und Bürgerhäusern genutzt, sondern auch in der Schifffahrt.
Die Genauigkeit der mechanischen Uhr erfuhr zahlreiche Verbesserungen. Mit einer stark verringerten Größe fanden Uhren nun auch in einer Tasche eines Kleidungsstückes Platz. Die Taschenuhr wurde zum Schmuckstück und damit Teil der damaligen Mode. Die erstmals von Peter Henlein 1510 hergestellte berühmte Taschenuhr “Nürnberger Eieruhr” verdankt ihren Namen übrigens einem Übersetzungsfehler: so wurde aus dem ursprünglichen “Ueurlein” ein “Eierlein”. Laut Erika Thiels “Geschichte des Kostüms” wurde diese Uhr noch in der Hosentasche getragen. Als dann dieser anzügliche Name die Runde machte, wanderte die Taschenuhr allmählich vom Beinkleid in die Weste. 1657 fertigte Christian Huygens die erste Pendeluhr.

Neuzeit
Die Entwicklung genauer Uhren (Chronometer) wurde lange Zeit durch die Seefahrt vorangetrieben, da nur mit Hilfe von Bord-Uhren die Bestimmung der geografischen Länge unabhängig von bekannten Landmarken möglich war. Die Geschichte der Bord-Uhren ist dabei im Besonderen mit dem Uhrmacher John Harrison verbunden, der zur Lösung des Längengradproblems Uhren mit höchster Genauigkeit (Längenuhr) fabrizierte. Wichtige Zentren des Uhrmacherhandwerks lagen damals in Frankreich (Blois und Paris), Deutschland (Augsburg und Nürnberg), Schweiz (Genf) und in England (London).

Moderne
Mit der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Massenproduktion von Uhren, insbesondere der Regulator-Wand- und Tischuhr möglich. Fortschritte in der Feinmechanik und später der Elektronik ermöglichten auch die sehr anspruchsvolle Fertigung von Taschenuhren mit vielen Komplikationen. Eine weitere Miniaturisierung des Uhrwerkes ließ zur Wende des 20. Jahrhunderts die Uhr auf Armbandgröße schrumpfen, die Armbanduhr. 1923 entwickelte John Harwood die Automatikuhr.

Elektrischer Aufzug
Das Aufziehen von Federuhrwerken mittels netzgespeistem Elektromotor war ein Schritt, Uhren dauernd ohne menschliches Zutun zu betreiben. Es gab Pendeluhren und auch Uhren mit Unruh, die über automatische elektromotorische Aufzugsmechanismen verfügten. Sehr genaue elektrisch aufgezogene Pendeluhren (später waren dies Quarzuhren) dienten zum Beispiel als Mutteruhr (Hauptuhr) in betrieblichen oder öffentlichen Uhrennetzen, in denen mehrere, mit einem Schrittschaltwerk angetriebene Tochteruhren elektrische Impulse von der Mutteruhr erhielten. Elektrisch aufgezogene Unruh-Uhren wurden zum Beispiel in Schaltuhren eingesetzt.

Elektromechanische Uhren
Der Zeitgeber (Pendel oder Unruh) mechanischer Uhren kann auch elektromagnetisch angetrieben werden und über eine Klinke das Räderwerk drehen. Solche Uhren gab es zum Beispiel als Wanduhr mit einer Dauermagnete tragenden “Unruh”, die mit feststehenden Spulen angetrieben wurde. Heute gehandelte elektrische Pendeluhren besitzen das Pendel jedoch nur zur Dekoration – die Uhr selbst wird mit einem Schwingquarz gesteuert

Quarzgesteuerte Uhren
Wenige Jahre nach der Einführung der Automatikuhr entdeckte Warren Alwin Marrison die piezoelektrisch erregbare Eigenschwingung des Quarzkristalls (Schwingquarz) und ermöglichte so die Entwicklung der Quarzuhr. Bei dieser wurde die isochrone Pendelbewegung durch die mechanische Schwingung eines Quarz-Körpers ersetzt. Zunächst waren solche Uhren nicht als Konsumgüter erhältlich.

Synchronuhren
Ein historisch kurzes aber dennoch wichtiges Intermezzo stellten die elektrischen Uhren (Synchronuhren) dar, deren Zeitgeber die Frequenz des Wechselstromnetzes mit einem Synchronmotor nutzte. Sie waren preiswert herzustellen und führten zur Elektrifizierung auch besonders großer Uhrwerke. Sie liefen in der Zeit vor der genauen Regelung der Netzfrequenz sehr ungenau. Sie waren als elektrische Großuhren in Industrie und Öffentlichen Einrichtungen jedoch verbreitet. Bahnhofsuhren waren häufig Synchronuhren, die jedoch minütlich von einer Mutteruhr synchronisiert wurden. Synchronuhren waren auch ein Impuls zur Entwicklung von preiswerten Schrittschaltmotoren, einer wichtigen Voraussetzung für die Quarzuhr. Weitere netzsynchrone Uhren waren Digitaluhren in Form von Radioweckern. Heute haben Synchronuhren ihre Bedeutung verloren, obwohl heute die Netzfrequenz sehr genau eingehalten wird und auch den Betrieb genau gehender Uhren erlauben würde.

Atomuhr
Ein Entwicklungsschritt zu noch wesentlich höherer Ganggenauigkeit war die Atomuhr, welche 1949 zum ersten Mal eingesetzt wurde. Sie benutzt Strahlungsübergänge freier Atome oder Ionen als Zeitgeber und ist damit praktisch unabhängig von Umgebung oder Alterung.
Seit 1967 dient eine Atomuhr in Mainflingen nahe Frankfurt a.M., die der PTB Braunschweig untersteht, mit dem Zeitzeichensender DCF77 auf Langwelle (77 kHz) mit einer ungefähren Reichweite von 2000 km als Zeitnormal. Der Sender sendet in regelmäßigen Abständen Funksignale mit kodierten Zeitinformationen, welche alle erreichbaren Funkuhren Mitteleuropas synchronisieren.

Der historische Trend zur Verkleinerung
Die ersten so genannten Räderuhren (=mechanische Uhren) standen in Klöstern und in den Schiffen von Kathedralen, wo sie allerdings weniger den Zweck der Zeitanzeige für die Allgemeinheit erfüllten. Diese Uhren waren eine Projektion des geozentrischen Weltbildes auf eine flache Ebene, wobei die Tierkreiszeichen, Tag-/Nachtstunden sowie die Himmelskörperzeit als auch die Temporalstunden abgebildet wurden. Ihr Hauptzweck vor allem war, die Zeit für die Tagesgebete zu läuten. Erst später wurden an Kirchtürmen Turmuhren angebracht, um der Allgemeinheit, der damals weder eine Standuhr, Wanduhr oder gar eine Taschenuhr erschwinglich war, die Zeit anzuzeigen. Mit ausklingendem Mittelalter gestattete eine sich zunehmend verbreitende, feine noch handwerkliche Serienfertigung wohlhabenden Bürgern den Privatbesitz von Wand-, Tisch- und Taschenuhren. Aber erst die Massenproduktion des Industriezeitalters zusammen mit der Entwicklung der elektronischen Technik ließ Wand-, Tisch- und Armbanduhren und andere in allerlei Geräte eingebaute Uhren preiswert werden.

Funktionen
Uhren dienen der Bestimmung der Tageszeit sowie der Bestimmung von Zeitunterschieden (Stoppuhr, Stechuhr). Eine genau gehende Uhr wird auch als Chronometer bezeichnet. Zusatzfunktionen (Komplikationen) sind Tachymeter (Messen von Geschwindigkeiten bzw. Wegen pro Zeiteinheit), Kurzzeit-Messungen (z. B. Drehlünetten bei Taucheruhren, Zwischenzeiten bei Einsatz-Uhren, Weg-Zeit-Messungen), Rückwärtsmessungen bis Null (Countdown), Wecker oder Pulsometer (Messen von Pulsschlägen pro Zeiteinheit).
Oft sind Zusatzfunktionen in Uhren integriert, die mit einer Zeitmessung nichts zu tun haben wie z. B. Altimeter (Messen von Höhen), Taschenrechner, Arithmeter (Umrechentabellen z. B. von Flugzeiten, Gewichten und anderen Zeiten) oder Uhren sind in Geräten integriert, die primär einen anderen Zweck erfüllen, wie Mobiltelefone, Taschenrechner und Kugelschreiber.

Uhrenarten nach Verwendung
Uhren werden in den unterschiedlichsten Lebensbereichen verwendet: Eine Armbanduhr begleitet ihren Träger als kleine omnipräsente Zeitanzeige. Der Wecker markiert bestimmte Zeitpunkte, der Kurzzeitwecker oder die Eieruhr zeigen das Ende eines Zeitraums an. Die Küchenuhr ist durch Robustheit aber auch Gestaltung für den Gebrauch in einer Küche konzipiert. Die Glasenuhr gibt auf Schiffen den Zeitpunkt für den Wachwechsel vor. Immer paarweise gekoppelte, alternativ tätige Uhrwerke einer Schachuhr subtrahieren separat vorgegebenen Zeitraum bis zum Ablauf (count down). Die Mondphasenuhr zeigt zusätzlich zur Zeit die Mondphasen an, die Astronomische Uhr zusätzlich den Stand der Sonne zu den Gestirnen. Historisch wurde zur Navigation die Längenuhr zur Längenbestimmung eingesetzt. Besondere Bauweise und Funktionen weisen die Taucheruhr und die Fliegeruhr auf. Sie müssen höheren Belastungen standhalten als normale Uhren.